Erbkrankheiten

PKD (Polycystic Kidney Disease)

Die Polyzystische Nierenerkrankung, auch unter der Abkürzung PKD (polycystic kidney disease) bekannt, ist eine Erbkrankheit. Bei betroffenen Katzen bilden sich in den Nieren flüssigkeitsgefüllte Bläschen, so genannte Zysten. Außer in den Nieren, können auch in der Bauchspeicheldrüse und in der Leber Zysten entstehen. Solange die Bläschen noch klein sind, treten keine Symptome auf. Mit der Zeit werden sie jedoch größer, vermehren sich und verdrängen so das gesunde Nierengewebe. Erst im Spätstadium zeigen sich Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz mit irreparabler Schädigung der Nieren.

Eine Bekämpfung und Vorbeugung der PKD ist nur durch Ausschluss betroffener Katzen aus der Zucht möglich. Dazu ist es wichtig, die Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren. In diesem Fall ist ein Gentest die sicherste Methode. Die Verpaarung erkrankter Katzen ist nach dem Tierschutzgesetz §11b verboten und wird als Qualzucht eingestuft. [1]

Alle unsere Katzen und Kitten stammen aus PKD-negativ getesteten oder geschallten Linien.

HCM (hypertrophe Cardiomyopathie)

Eine Cardiomyopathie ist eine Erkrankung der Herzmuskulatur. Hypertroph bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Muskulatur verdickt ist. Manchmal wird die Schreibweise mit „K“ (Hypertrophe Kardiomyopathie) verwendet und als HKM abgekürzt – es handelt sich aber um ein und dieselbe Erkrankung.

Die Aufgabe des Herzens ist, das Blut in den Körper zu pumpen. Bei der Hypertrophen Cardiomyopathie (HCM) verdickt sich die Wand des Herzens, so dass der Innenraum immer kleiner wird. Das hat zur Folge, dass das Herz weniger Blut fassen kann und es zu einem Rückstau in die linke Herzkammer und in den Lungenkreislauf kommt. Um den Körper dennoch mit ausreichend Blut zu versorgen, schlägt das Herz schneller – dies aber führt wiederum dazu, dass sich der Herzmuskel noch mehr verdickt.

Häufig merken Katzenbesitzer lange Zeit nichts von der Herzkrankheit ihrer Katze, da im Frühstadium nur sehr selten Symptome erkennbar sind. Erst im Spätstadium wird die Krankheit deutlich sichtbar.

Symptome sind unter anderem: Husten, Leistungsschwäche, beschleunigte Atmung, Fressunlust (Anorexie), Erbrechen, Abgeschlagenheit (Apathie), Ohnmachtsanfälle,… [2]

Vorbeugen kann man nur, durch einen regelmäßigen Herzultraschall bei allen Zuchttieren, bei dem die Herwanddicke, Herzbewegung und der Blutfluss gemessen und kontrolliert wird. Nur wenn alle Werte im Normbereich liegen, darf mit dem Tier gezüchtet werden.

Alle unsere Katzen und Kitten stammen aus HCM-negativ geschallten Linien.

[1] Quelle PKD
[2] Quelle HCM